Kurzgeschichte der Uhren

Uhren begleiten uns durch das Leben. Sie begegnen uns als Spieluhren im Kindesalter und in einer möglichst fernen Zukunft schlagen sie unsere letzte Stunde. Dabei ist die »Erfindung« der Zeit noch gar nicht so alt.

Sonne und Mond regeln den Lauf der Zeit

Die längste Zeit der Menschheit regulierten Sonnen- und Mondaufgang das Zeitempfinden des Menschen. Vielleicht aus diesem Grund finden sich die Motive des Mondes und der Sonne auf vielen hervorragenden Uhren-Modellen. Sie sind bis in unsere moderne Zeit hinein ein Symbol für die Zeit. Dass dabei die Tage im Winter kürzer zu sein scheinen als die im Sommer, stellte keinen Unterschied dar: Wenn es dunkel wurde, kamen die wilden Tiere. Man zog sich zurück in die sichere Behausung und verbrachte dort die Nacht.

Sonnenlicht zur Bestimmung der Stunde

Sonnenuhren waren die ersten Anzeiger des Verlaufs der Zeit. Allerdings waren sie allein tagsüber zu gebrauchen. Um auch während der Nachtstunden einen eher objektiven Eindruck vom Vergehen der Zeit zu erhalten, nutzte man Sand: Die Sanduhr war geboren. Erst mit Erfindung der Mechanik und der Entwicklung feinster Werkzeuge war die Uhr erschaffen, in der Art, wie wir sie heute kennen. Heute ist uns ein Leben ohne Uhr unvorstellbar. Vielleicht finden sich deshalb Uhren für jeden Geschmack.